Maler Rudolf Buhse stellt aus

Interessante Arbeiten in der Schalterhalle der Dresdner Bank

Er begann mit der Malerei erst mit 42 Jahren. Bis dahin war er viele Jahre nebenberuflich als Kirchenmusiker und Chorleiter im Raum Ludwigsburg tätig gewesen. Studiert hat er Violine und später Gesang am Konservatorium seiner Heimatstadt Duisburg und anschließend an der Staatlichen Hochschule für Musik in Stuttgart. Seit einigen Jahren befaßt sich Rudolf Buhse nur noch mit der Malerei. Seine Stilarten werden weniger von einer stetigen Entwicklung, als von Stimmungen bestimmt.

Für Rudolf Buhse ist die Bestimmung des Begriffs Kunst in der Malerei äußerst schwierig. Dies gilt insbesondere, wenn es sich um das eigene Kunstschaffen und dessen Wert handelt. Eine der Forderungen, die er an die Kunst im allgemeinen stellt, ist die Ästhetik, also die Ansprechbarkeit. Rudolf Buhse: "Für mich muß die Kunst ansprechen - in der Malerei durch Bildelemente und/oder Farbe. Ansonsten würde die Malerei ihre gesellschaftliche Funktion verlieren und zur elitären Einbahnstraße werden. Dies besagt nicht, daß der Künstler sich nach dem Zeitgeschmack zu richten hat. Beide Aspekte zu beachten - Ästhetik und soziale Funktion - ist auch eine Art Kunst.

 

Ludwigsburger Kreiszeitung 1985